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KUNSTTHERAPIE |
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ZEICHNEN – MALEN – PLASTIZIEREN
für den ganzen Menschen als denkendes, fühlendes, tätiges und spirituelles Wesen |
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Die Kurzbeschreibung einer anthroposophisch orientierten Kunsttherapie: |
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ZEICHNEN setzt im Denken an, ist kühl und klar.
Gegenständliches Zeichnen lenkt die Aufmerksamkeit auf den Gegenstand, der gezeichnet werden soll. Es befreit zum Beispiel von ewig gleichen
Gedankenschleifen, lenkt von sich ab, macht frei.
Schrägschraffur stellt im hell/dunkel die Fläche her, es ist malen ohne Farbe. Diese Technik empfiehlt sich bei seelischem Ungleichgewicht,
bei starken Stimmungsschwankungen wie etwa in der Pubertät.
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MALEN setzt im Fühlen an und wirkt ein auf den Wärmesinn bis zu den Organen.
Farbe stärkt auch die Gemütskräfte, die Atmungskräfte werden angeregt und vertieft.
Die Komposition, die Gestaltung eines Bildes stärkt den Gleichgewichtssinn, den Lebenssinn und wirkt als Impulsgeber
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PLASTIZIEREN UND MODELLIEREN MIT TON setzt im Willen an und stärkt das Stoffwechsel- und Gliedmaßensystem.
Das Modellieren lässt die eigene Kraft spüren und den Widerstand des Stoffes wahrnehmen. Die Verwandlung der Körper
ist das Nachvollziehen der Lebensprozesse in der Natur.
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Die Aufgabe des Kunsttherapeuten, der Kunsttherapeutin ist:
• Herausfordern - um verchüttete Fähigkeiten zu entdecken
• Den Menschen in seinem so-Sein anerkennen (Temperament, Einseitigkeit, Krankheit, Traurigkeit)
• Befreien, loslassen, wieder in Fluß kommen
Es gibt für den/die KunsttherapeutIn viele Möglichkeiten auf IhreIndividualität einzugehen. |
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